BMUB & BfN: Drei Städte wagen mehr Wildnis – Neues Projekt für mehr biologische Vielfalt in den Kommunen

BMUB & BfN: Drei Städte wagen mehr Wildnis – Neues Projekt für mehr biologische Vielfalt in den Kommunen

20. Juni 2016 by Klaus Kohnen

Die Wildnis zieht in Dessau-Roßlau, Frankfurt am Main und Hannover ein: Bislang intensiv gepflegte, aber auch brachliegende städtische Flächen werden ab jetzt zu „wilden“ Lebensräumen. Ziel ist, die biologische Vielfalt zu erhöhen. Das Bundesumweltministerium fördert das Verbundvorhaben in den nächsten sechs Jahren mit insgesamt 3,3 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) begleitet das Projekt „Städte wagen Wildnis – Vielfalt erleben“ fachlich.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks:

Immer mehr Menschen ziehen in die Städte, wollen aber die Natur nicht missen. Weil Stadtnatur nicht nur Naturerfahrung ermöglicht, sondern auch für ein besseres ökologisches Gleichgewicht sorgt, wollen wir dabei helfen, die Städte grüner werden zu lassen. Dieses Ziel haben wir uns unter anderem mit unserer Naturschutz-Offensive 2020 gesteckt. Deshalb freut es mich sehr, dass wir nun in kurzer Folge das zweite Projekt im Bundesprogramm fördern, das sich auf städtische Grünflächen konzentriert.“

Erst vor wenigen Wochen war das Projekt „Stadtgrün – artenreich und vielfältig“ in Wernigerode an den Start gegangen. Während in diesem Projekt der Fokus auf städtischem Grünflächenmanagement liegt, widmet sich das „Stadtwildnis-Projekt“ ausgewählten kommunalen Flächen wie ehemaligen Kleingartenanlagen, nicht mehr genutzten Siedlungsflächen oder intensiv gepflegten Grünflächen. Diese sollen zu „wilden“ Lebensräumen werden, die eine hohe biologische Vielfalt mitten in der Stadt beherbergen.

BfN-Präsidentin Prof ...

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