Arbeitsvertrag prüfen lassen – was sollte (nicht) drin stehen


Das Vorstellungsgespräch ist überstanden und voller Freude hält man den Arbeitsvertrag in der Hand. Doch Vorsicht – wer diesen nun blind unterschreibt, kann später das Nachsehen haben. Ist der Vertrag nämlich einmal geschlossen, werden die meisten Inhalte verbindlich.

In Arbeitsverträgen können aber eine Menge Dinge stehen, die dort aus Ihrer Sicht besser stehen sollten oder nicht stehen sollten. Einige Punkte können Sie mithilfe dieses Beitrags direkt persönlich mit Ihrem zukünftigen Arbeitgeber verhandeln. Wollen Sie auf Nummer Sicher gehen, sollten Sie den Arbeitsvertrag vorher von einem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht prüfen lassen.

  1. Was muss in einem Arbeitsvertrag stehen?
  2. Stolperfallen prüfen, bevor man unterschreibt
    • Tätigkeitsbeschreibung
    • Befristung
    • Probezeit
    • Arbeitszeit
    • Überstunden
    • Arbeitsort
    • Sonderzahlungen
    • Kündigungsfristen
    • Ausschlussfristen
  3. Geheimhaltung und nachvertragliches Wettbewerbsverbot
  4. Was tun, wenn einzelne Regelungen ungültig sind?
  5. Fazit
  6. Praxistipp
1. Was muss in einem Arbeitsvertrag stehen?

Arbeitsverträge werden in der Praxis meist schriftlich abgeschlossen und sind ähnlich aufgebaut. Grundsätzlich können Arbeitgeber und Arbeitnehmer über Inhalt und Form frei entscheiden (Vertragsfreiheit). Nur das Nachweisgesetz (NachwG) verpflichtet die Vertragsparteien dazu, zumindest die wesentlichen Regelungen des Vertrags schriftlich festzuhalten. Allerdings verwenden Arbeitgeber meist Formular- bzw. Musterverträge, die zuvor nicht individuell ausgehandelt wurden. Hier finden sich oft Standardformulierungen, die nicht unbedingt zum Vorteil des Arbeitnehmers sind ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK