Rechtsanwalt einschalten: Ja oder Nein? Acht Punkte zur Entscheidungsfindung.

von Simone Weber
Sind Sie unschlüssig, ob Sie einen Anwalt einschalten sollen? Acht Punkte, die Ihnen bei der Entscheidung helfen.

Waren Sie noch nie bei einem Anwalt oder haben Sie bei einem Anwalt bereits einmal schlechte Erfahrungen gemacht. Wissen Sie nicht, ob Sie jetzt wieder oder überhaupt einen Anwalt einschalten sollen? Scheuen Sie die Kosten und denken, sie probieren es erst einmal ohne Anwalt?

Nachstehend acht Punkte, die Ihnen Ihre Entscheidung erleichtern sollen. So wissen Sie, worauf Sie achten müssen und was Sie erwarten dürfen, wenn Sie einen Anwalt einschalten.

Zunächst stelle ich in meiner anwaltlichen Praxis immer wieder fest, dass fundierte anwaltliche Beratung durch nichts zu ersetzen ist. Viele Probleme treten im Nachgang erst deshalb auf, weil der Mandant keine ausreichenden rechtlichen Kenntnisse hatte, sich aber zunächst versucht hat, selbst zu vertreten. Das Internet liefert für Nichtjuristen heutzutage zwar viele Informationen, leider aber oft nur Halbwahrheiten und eben gerade nicht auf das individuelle Problem des Mandanten zugeschnitten. Diese Informationen falsch angewandt, verschlechtern zumeist die Problematik statt sie zu verbessern oder sie zu lösen. Vertritt sich der Mandant sich zunächst selbst und kommt erst zu mir, wenn weitere Probleme auftreten oder er sich gar überhaupt nicht mehr zu helfen weiß, ist das Kind leider oft schon in den Brunnen gefallen.

Dann kann ich nur versuchen, die Situation zu retten, aber das Bestmöglich zu erreichen ist dann oft nicht mehr möglich. Deshalb rate ich als Anwältin natürlich immer an, sich so schnell als möglich rechtlich fundiert beraten zu lassen. Lieber einmal zu früh, als einmal zu spät einen Anwalt aufsuchen.

Natürlich, denken Sie jetzt vielleicht, sie als Anwältin verdienen damit ihr Geld, das müssen Sie sagen ...

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