Testament oder Erbvertrag

Viele Ehepaare stehen als Erblasser oft vor der Frage, ob sie ihren Nachlaß besser in einem gemeinschaftlichen regeln.

Gemeinschaftliches Testament

Für Ehegatten gibt es gem. § 2265 BGB die Möglichkeit, ihren Nachlass in einem gemeinschaftlichen Testament (Ehegattentestament) zu regeln, d.h.

gleichzeitig und gemeinschaftlich eine oder mehrere Verfügungen von Todes wegen

anzuordnen.

Die Ehegatten können darin aber

auch völlig selbständige Verfügungen von Todes wegen bzw. sonstige Anordnungen für den Todesfall

getroffen werden. Zur Errichtung eines gemeinschaftlichen Testaments ist es ausreichend, wenn einer der Ehegatten das Testament eigenhändig schreibt und unterzeichnet und der andere Ehegatte die Erklärung mit seiner Unterschrift bestätigt.

Der Vorteil des gemeinschaftlichen Testaments besteht darin, dass dieses eigenhändig errichtet werden kann, so dass zunächst keinerlei Kosten anfallen, um den Nachlaß beider Ehegatten zu regeln.

Der Nachteil des gemeinschaftlichen Testaments von Ehegatten besteht darin, dass dieses beim Tod des erstversterbenen Ehegatten eine Bindung des überlebenden Ehegatten mit sich bringen kann, was nicht immer gewollt oder sinnvoll ist ...

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