StMUV: Bayern fordert Nationale Starkregen-Strategie und Stärkung des DWD

StMUV: Bayern fordert Nationale Starkregen-Strategie und Stärkung des DWD

15. Juni 2016 by klauskohnen

In Zukunft wird es laut Klimaexperten eine Zunahme von extremen Niederschlägen und Sturzfluten geben. Deshalb ist ein deutschlandweit einheitliches Vorgehen zum Schutz der Bevölkerung entscheidend. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf im Vorfeld der Umweltministerkonferenz (UMK) am 17. Juni in Berlin.

Die Vorsorge gegen die Gefahren von Sturzfluten muss verbessert werden. Hier ist auch der Bund gefordert. Wir brauchen eine nationale Starkregen-Strategie. Der Deutsche Wetterdienst soll personell und finanziell gestärkt werden, um die Warnung der Bevölkerung vor Sturzfluten weiterzuentwickeln. Damit die Vorsorgemaßnahmen vor Ort schneller umgesetzt werden können, ist auch eine Erhöhung der Bundesmittel für den Hochwasserschutz erforderlich“, so Scharf.

Konkret gehe es darum, dass der Bund die Mittel für die Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK-Mittel) künftig auch für Vorsorgemaßnahmen gegen Starkregen verfügbar macht. Gleichzeitig solle die finanzielle Ausstattung erhöht werden.

Für ein effektives Starkregenmanagement brauche es eine umfassende nationale Strategie. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Informationen überregional vergleichbar vorliegen, die beispielsweise für die Bevölkerung, den Katastrophenschutz, die Wirtschaft oder die Stadt- und Regionalplanung relevant sind ...

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