Unfreiwillig am Beschwerdeverfahren beteiligt

Unfreiwillig am Beschwerdeverfahren beteiligt

Wer in einem Verfahren vor Bundesgericht als Beschwerdegegner Anträge stellt und damit unterliegt, wird kosten- und ersatzpflichtig.

Diesen Grundsatz hat das Bundesgericht jüngst wieder bestätigt (BGer 6B_265/2016 vom 01.06.2016).

Als unterliegend bzw. obsiegend gilt eine private Partei im strafrechtlichen Verfahren (vor den kantonalen Instanzen sowie im bundesgerichtlichen Verfahren) nur dann, wenn sie Anträge gestellt hat. Nur wenn sie Anträge stellt, hat sie bei Obsiegen Anspruch auf Entschädigung. Bei Unterliegen können ihr Kosten auferlegt und kann sie zur Zahlung einer Entschädigung an die private Gegenpartei verpflichtet werden (E. 2.3).

Ein Kostenrisiko kann der Beschwerdegegner nur ausschliessen, wenn er weder ausdrücklich noch sinngemäss Anträge stellt ...

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