Mann löst Großeinsatz wegen Feldmaus aus

von Stephan Weinberger

Ein 21-Jähriger hat in Landsberg am Lech für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Wasserwacht gesorgt. Vorausgegangen war dem ein Notruf mit dem Inhalt, dass hier „jemand“ ertrinken würde – es war eine Feldmaus. Gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen eingeleitet. Ob die Einsatzkosten in Rechnung gestellt werden, wird geprüft.

Der Mann war mit seiner Freundin im Englischen Garten spazieren, als er auf Höhe der Lechstaustufe 15 in einem Nebenbecken eine Feldmaus sah, die zu ertrinken schien. Daraufhin wählte er den Notruf und gab laut Polizeiangaben an, „jemand“ würde gerade ertrinken. Die komplette Rettungskette lief an. So waren am Einsatz neben einer Polizeistreife rund 20 Feuerwehreinsatzkräfe der Freiwilligen Feuerwehr Landsberg, mehrere Retter von der Wasserwacht Landsberg, Kaufering und Buchloe, ein Notarzt, ein Rettungswagen, der Einsatzleiter des Bayerischen Roten Kreuzes sowie ein Rettungshubschrauber beteiligt.

Zuerst traf die Polizei am Einsatzort ein und musste recht schnell feststellen, dass es ich bei „jemand“ um eine Feldmaus handelt ...

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