Windows 10 Upgrade: Verbraucherzentrale gegen Microsoft

Microsoft bot den Nutzern seines Betriebssystems die "Reservierung" eines kostenlosen Upgrades auf das neue Windows 10 an. Kein Interesse? Egal: Das bis zu 6GB große Installationspaket wurde trotzdem auf der Festplatte abgelegt - ohne Wissen und Zustimmung der Nutzer. Der Sachverhalt

Immer wieder haben sich Verbraucher bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg beschwert, weil sie ein über bis zu 6 GB großes Datenpaket auf ihren Rechner erhalten haben. Dieses wurde ohne Zustimmung im Hintergrund in einen versteckten Systemordner aufgespielt.

Das Paket enthiellt Installationsdateien für das neue Microsoft-Betriebssystem 10. Erst nach dem Download wurden die Nutzer gefragt, ob sie einer Installation zustimmen oder nicht. Für die Verbraucherzentrale stellt dieses Vorgehen eine unzumutbare Belästigung dar, da Nutzer sich nach dem Download aktiv um eine Beseitigung der aufgedrängten Installationsdateien bemühen müssen.

Microsoft weigerte sich, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben, so dass die Verbraucherzentrale vor dem Landgericht München (Az.: 1 HK O 22751/15) Klage erhoben hat.

Die Entscheidung

Bedauerlicherweise traf das Landgericht München keine Entscheidung in der Sache selbst, da nach Auffassung der Richter prozessuale Hürden entgegenstünden ...

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