Karaoke verletzt Urheberrecht

, auch wenn kein Musikant singt, erklärt der Fall Sony/ATV Publishing LLC v. Ontario Inc., in dem die beklagte Verletzerin behauptete, eine Lizenz für den Musikversand zu besit­zen, während der klagende Musikvertrieb behauptete, Karoake sei als audio­visuelles Werk von der Lizenz für die Aufführung lizenzierter Musik ausge­schlos­sen. Die Verletzerin meinte, ihr Verkauf von Musikdatei als MP3 und Grafikdatei mit dem Liedtext sei von der Lizenz gedeckt, weil erst der Kunde die Dateien zusammen aufführe und damit ein audiovisuelles Werk anbie­te. Das Bundesberufungsgericht des sechsten Bezirks der USA in Cincinatti sah hingegen eine Umgehung technischer Schranken:
[I]t denies distributing karaoke recordings, claiming instead to sell MP3+G files, which consist of a sound recording file (MP3) and a separate graphic file with the lyrics (+G). Ontario says that its run-of-the-mill HFA license authorizes this distribution scheme be­cause the two files are technically independent and create an aud­io­visual work only when played in unison by the consumer. It fails to persuade. And other courts have rejected similar tech­no­logical efforts to bypass obtaining additional licenses. See, e.g., ABKCO Music Inc. v ...
Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK