Wohnungsbau und Öffentlicher Bau auf Expansionskurs – höchste Auftragsbestände seit 20 Jahren


Der Bau könne die Rolle der Konjunkturlokomotive übernehmen: “Ein akuter Bedarf an zusätzlichem Wohnraum und die allmählich einsetzende Investitionswende im Verkehrswegebau des Bundes sind die Triebfedern”, so der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Prof. Thomas Bauer. Er forderte, dass Planen und Bauen besser aufeinander abgestimmt werden.

Erwartet werde danach ein Umsatzwachstum von nominal 3,5 % im deutschen Bauhauptgewerbe, so Bauer. Mit dieser Prognose trat der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie auf der traditionellen Jahrespressekonferenz anlässlich des „Tages der Deutschen Bauindustrie“ vor die Berliner Wirtschaftspresse.

Höchste Auftragsbestände zur Jahreswende seit 20 Jahren

Dank milder Temperaturen im Frühjahr und der höchsten Auftragsbestände zur Jahreswende seit 20 Jahren hätten die deutschen Bauunternehmen im 1. Quartal 2016 durcharbeiten können. Entsprechend hätten die Umsätze um nominal 4,9 % über dem Vorjahresniveau gelegen. Die Gefahr, dass ein Großteil der Aufträge zu Beginn des 2. Quartals abgearbeitet sein könnte, sieht Bauer nicht. Ein Auftragsplus im 1. Quartal von 13,9 % habe die Auftragsbücher der Unternehmen weiter gefüllt, die Reichweite der Auftragsbestände sei mit 3,4 Monaten im Mai nach wie vor sehr hoch.

Neue Kultur des Bauens notwendig

Mit der Belebung der Baunachfrage allein sei es jedoch nicht getan, ist Bauer überzeugt. Um die großen Herausforderungen der nächsten Jahre im Wohnungsbau und im Verkehrswegebau bewältigen zu können, müsse eine neue Kultur des Bauens entwickelt werden. Bauer mahnte in diesem Zusammenhang mehr Partnerschaft in der Projektzusammenarbeit an. Planen und Bauen müssten besser aufeinander abgestimmt werden ...

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