Papagei als Belastungszeuge in einem Mordfall

von Andreas Stephan

Im US-Bundesstaat Michigan beschäftigt sich die Justiz derzeit in einem Mordfall mit der Frage, ob ein Papagei als Zeuge aussagen kann.

In dem zugrundeliegenden Fall waren im Mai 2015 auf den 45-jährigen Martin Duram in dessen Wohnhaus in der Gemeinde Ensley Township 5 Schüsse abgegeben worden. Dabei wurde er getötet. Seine Ex-Frau erlitt eine Kopfwunde, überlebte jedoch. Die Ex-Frau ist Eigentümerin von „Bud“, dieser ist ein afrikanischer Graupapagei. Gegenüber dem TV-Sender WOOD-TV erklärte sie, der Papagei habe kurz vor dem Tod ihres Mannes die Wörter „don´t fucking shoot“ aufgeschnappt und wiederhole diese seit dem Vorfall mehrmals täglich.

Die Eltern des getöteten Martin D. glauben, die Ex-Frau habe ihren Sohn getötet. Dabei sind sie nach der Aussage der Ex-Frau davon überzeugt, dass der Papagei die Schuld seiner Eigentümerin beweisen könne. Nachdem die Ex-Frau laut Ermittlern bereits auf der Liste der Verdächtigen stehe, bestehen nun beide Elternteile des Opfers auf einer „Zeugenaussage“ des Papageis vor Gericht ...

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