Amazon-Händler aufgepasst: Neue Funktion „Kauf meines Lagerbestandes durch Amazon" sorgt für Verwirrung und Unverständnis

Wie im Internet berichtet wird, hat Amazon offenbar eine neue Funktion eingeführt, die es Amazon erleichtern soll, den Lagerbestand von Amazon-Händlern zu kaufen, die ihre Ware über Amazon versenden (FBA) und diese daher bei Amazon einlagern. Hierzu hat Amazon im Seller Central die Option „Kauf meines Lagerbestandes durch Amazon genehmigen“ eingeführt und diese mit einer voraktivierten Checkbox versehen, die ggf. vom Händler in seinem Nutzerkonto auf inaktiv gestellt werden müsste. Amazon wolle die Produkte zu dem Preis kaufen, den der Händler auch von privaten Käufern verlangt hätte.

Der einzige Unterschied bestehe in der Berechnung der Umsatzsteuer.

Amazon teilt hierzu mit, dass die Händler über diesen Schritt angeblich im Rahmen einer Mitteilung über das Seller Central informiert worden seien. Einige Händler seien hierzu auch gezielt per E-Mail angeschrieben worden. Eine Änderung der Nutzungsbedingungen von Amazon, mit der dieser Punkt geregelt wird, konnten wir bisher nicht feststellen.

Was bezweckt Amazon mit dieser Änderung?

Amazon ist zum einen selbst Online-Händler und zum anderen Betreiber der Online-Handelsplattform „Marketplace“, die sich inzwischen zu einer der beliebtesten Handelsplattformen in Europa entwickelt hat. Grund dafür ist nicht zuletzt das reichhaltige Warenangebot, welches über die zahlreichen Marketplace-Händler zur Verfügung gestellt wird. Als Betreiber der Plattform kann Amazon sich dabei einen guten Überblick über die Nachfrage für bestimmte Produkte verschaffen und dieses Wissen wiederum für den eigenen Warenvertrieb nutzen.

Nicht immer kommt Amazon dabei direkt an die von Marketplace-Händlern angebotenen Waren, um diese künftig auch selbst verkaufen zu können. Häufig ist dies von den betreffenden Herstellern auch gar nicht gewollt, die zwar damit einverstanden sind, dass kleinere Händler ihre Produkte über Marketplace anbieten, eine direkte Belieferung von Amazon aber ablehnen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK