Umkehr der Beweislast bei der falschen Behandlung durch einen Tierarzt

Bislang mussten Kunden dem Tierarzt nachweisen, dass er einen Behandlungsfehler gemacht hat. Leider ist das oft in der Praxis für den Tierbesitzer sehr schwer bis gar nicht möglich. Nun gibt es ein folgenschweres Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) zu diesem Thema. Tierärzte können künftig leichter für die Folgen grober Behandlungsfehler haftbar gemacht werden. Der BGH hat entschieden, dass Tiermediziner in solchen Streitfällen ihre Unschuld grundsätzlich beweisen müssen (Az. VI ZR 247/15). Bislang galt diese sogenannte Beweislastumkehr nur im Bereich der Humanmedizin. In der Entscheidung des BGH ging es um eine falsche Behandlung eines wertvollen Islandhengstes. Ein Veterinär aus Niedersachsen musste einer privaten Züchterin für ihren wertvollen Islandhengst 110.000 Euro Schadenersatz zahlen. Der Tiermediziner hatte einen Knochenriss nicht erkannt hatte ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK