Rezension: Rationeller schreiben lernen

von Dr. Benjamin Krenberger

Brandt, Rationeller schreiben lernen, 5. Auflage, Nomos 2015


Von Dipl. iur. Philipp Matzke, Göttingen




Die Anfertigung einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit stellt jeden, der sich dieser Aufgabe annimmt, vor eine Herausforderung. Ganz gleich, ob es sich um eine Seminar-, Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit handelt, ähneln sich die Anforderungen, die an den Autor gestellt werden: Mit der Arbeit soll – mal mehr, mal weniger – eine eigenständige wissenschaftliche Leistung erbracht werden, die sich durch eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem bestimmten Thema auszeichnet und den wissenschaftlichen Erkenntnisprozess voranbringt. Da die Fähigkeiten, die notwendig sind, um den Anforderungen gerecht zu werden, bei den meisten nicht genuin vorhanden sind, hat sich eine umfassende Ratgeberkultur zu diesem Thema etabliert. Aus der schier unübersichtlichen Fülle an Ratgebern sticht für den Juristen, der auf der Suche nach einer kompakten Hilfe ist, das im handlichen Format erschienene Buch von Edmund Brandt, Professor für Staats- und Verwaltungsrecht an der TU Braunschweig, heraus. Es ist zwar vornehmlich an Doktoranden gerichtet, kann aber auch Studenten, die eine größere Abschlussarbeit verfassen müssen, eine Hilfe sein (S. 6).


Bevor Brandt dem Leser eine Art Leitfaden zur Erstellung einer Doktorarbeit an die Hand gibt, stellt er kurz fest, dass vor allem Schreibhemmungen der Grund sind, warum Doktorarbeiten letztendlich nicht fertiggestellt werden ...

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