Social Media bei Rechtsanwälten: Kanzleimarketing mit Twitter 1/2

Social Media bei Rechtsanwälten: Kanzleimarketing mit Twitter 1/2

08. Juni 2016 · Beitrag von Torsten Paßmann in den Kategorien: Wissen

„Wer nicht wirbt, der stirbt“, lautet ein vielzitierter Marketingspruch. Für Anwälte gilt das nur bedingt, weil ihnen die BRAO enge Grenzen in der klassischen Werbung setzt. Anders sieht es mit Online-Medien aus: Wer hier nicht präsent ist, existiert für viele (potenzielle) Mandanten nicht – der nächste Rechtsberater ist schließlich nur ein Suchergebnis entfernt. Die eigene Homepage ist Standard, weitergehende Kommunikation – z.B. via Twitter – ist die Kür zur Abgrenzung vom Wettbewerb. Wir haben uns sechs Beispiele aufgetan – gute wie schlechte.

Drei schlechte Beispiele zum Einstieg

Während eine Plakatwerbung beispielsweise im U-Bahnhof einer beliebigen Großstadt einen guten Querschnitt ihrer Bewohner erreicht, zeigt der Social Media-Kanal Twitter schon aufgrund der Nutzerzahl nur einen Ausschnitt. Auch bei den inhaltlichen Interessen sind die Nutzer homogener als bei den Mitfahrern in einem U-Bahn-Wagen, beispielsweise sind „Netzthemen“ deutlich überrepräsentiert.

Vor diesem Hintergrund können Anwälte bei einer komplett gleichen Veröffentlichungsstrategie unterschiedliche Ergebnisse allein dadurch einfahren, dass sie aus unterschiedlichen Themenbereichen kommen. Aber sie müssen ihre Sache auch gut machen. Wir haben drei Negativbeispiele aufgetan, die wir aus Gründen der Fairness nicht verlinken. Stattdessen beschreiben wir sie allgemein als typische Fehler im Umgang mit Twitter-Konten.

Fehler Nr. 1: Profil verdorren lassen

Wer seit Mitte 2014 (oder noch länger) keine Tweets mehr abgesetzt hat, sollte das Profil auf „privat“ stellen oder ganz aus dem Netz nehmen. Das sieht halbgar aus und vermittelt einem (potenziellen) Mandanten einen schlechten Eindruck ...

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