Der Unterschied zwischen Leihe und Transfer

Das Transferfenster öffnet sich und auch in dieser Transferperiode werden wieder viele Leihgeschäfte über die Bühne gehen. Daraus kann eine Win-Win-Situation für Spieler und Verein entstehen. Aber welche rechtlichen Voraussetzungen müssen bei einer Leihe eigentlich erfüllt sein?


Sprungbrett für Kroos, Lahm und Kramer


Egal ob Toni Kroos, Christoph Kramer oder Philipp Lahm: Ein Leihgeschäft kann ein Riesen-Sprungbrett für die Karriere sein. Denn wer als junger Profi den Sprung in die erste Elf nicht schafft, kann mit einer Leihe Spielpraxis sammeln. Davon können Spieler wie auch Vereine enorm profitieren. Die Clubs haben die Möglichkeit, einen unzufriedenen Ersatzspieler „schleifen“ zu lassen und ihn anschließend mit höherem Marktwert zurückzubekommen.
Worin unterscheidet sich die Leihe vom Transfer?
„Der einzige Unterschied bei einer Leihe in rechtlicher Hinsicht ist, dass der verliehene Spieler einen Vertrag bei dem abgebenden Verein besitzen muss, der mindestens noch ein Kalenderjahr über den vereinbarten Zeitraum der Leihe hinaus gültig ist“, sagt Rechtsanwältin Corinna vom Berg. „Damit soll verhindert werden, dass unerwünschte Spieler verliehen werden und dann nach Ablauf der Leihe vereinslos sind.“
Ansonsten gelten beim Verleihen eines Spielers aber die gleichen Kriterien wie bei einem „gewöhnlichen Transfer“. So muss zum Beispiel auch die Transferperiode eingehalten werden. „Eine Leihdauer muss sich deshalb auch mindestens auf die Zeit zwischen zwei Transferperioden erstrecken“, so Corinna vom Berg. Sie dauert also mindestens sechs Monate ...

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