Was Wahl- und Pflichtverteidigung im Strafprozess bedeutet

Im Strafprozess gibt es keine Prozesskostenhilfe. Hier wird zwischen dem Wahl- und Pflichtverteidiger unterschieden. Gemäß § 137 StPO hat der Beschuldigte grundsätzlich das Recht auf Hinzuziehung eines Verteidigers. Bei der Wahlverteidigung (§ 138 StPO) wählt sich der Beschuldigte einen Verteidiger aus. Wahlverteidiger können danach Rechtsanwälte, Hochschullehrer sowie andere Personen werden, wenn das Gericht dies genehmigt. Das Genehmigungsverfahren wird in den §§ 138a ff StPO geregelt. Hinzuweisen ist auf den Umstand, dass auch im Falle eines Freispruchs, der Beschuldigte den Wahlverteidiger selbst bezahlen muss. Gemäß § 140 StPO ist die Mitwirkung eines Verteidigers in den dort geschilderten Fällen notwendig. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn dem Beschuldigten ein Verbrechen zur Last gelegt wird oder ein Berufsverbot droht. Die Liste des § 140 StPO ist aber nicht abschließend ...Zum vollständigen Artikel


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