Aufforderungsschreiben nach Widerspruch der Forderung ist unzulässig

Das Verschicken von Aufforderungsschreiben durch ein Inkassounternehmen unter Hinweis auf die Möglichkeit einer Schufa-Meldung ist unzulässig, wenn der Adressat des Schreibens der geltend gemachten Forderung bereits widersprochen hat. So lautet ein Urteil des Landgerichts Köln vom 16.02.2016 (Az. 33 O 227/15). In dem zu entscheidenden Fall, hatte das beklagte Inkassounternehmen, trotz erfolgten Widerspruchs des Schuldners gegen die geltend gemachte Forderung, dem Schuldner weitere Mahnschreiben zukommen lassen, in welchen dieser über eine mögliche Weitergabe seiner Daten an die Schufa belehrt wurde. Das Landgericht Köln hat im Hinblick auf diese Vorgehensweise des Inkassounternehmens ausgeführt, dass zwar nicht der Inhalt der Belehrung zu beanstanden sei, jedoch der Zeitpunkt der Belehrung ...Zum vollständigen Artikel


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