Selfie-Stick: Einsatz nicht immer erlaubt

Sommerzeit ist Reisezeit und damit auch Zeit, in fremden Städten unbekannte Kunstwerke zu besichtigen. Gerne nehmen Touristen dabei vor dem Hintergrund einer Sehenswürdigkeit oder eines Kunstwerks auch ein Selfie auf. Immer mehr von ihnen nutzen dabei einen Selfie-Stick. Waren Selfie-Sticks 2014 noch vom TIME-Magazine zu einer der 25 besten Erfindungen gekürt worden, geraten sie jetzt zunehmend in die Kritik.

Selfie-Stick als „verlängerte Arme“

Selfie-Sticks machen es dem Nutzer möglich, auch aus mehr als einer Armlänge Entfernung ein Selfie anzufertigen. Dazu wird das Smartphone in der Halterung am einen Ende der Selfie-Sticks befestigt, während der Nutzer das andere Ende in seinen Händen hält. Dadurch vergrößert sich der Aufnahmewinkel, wodurch mehr von der Umgebung des Nutzers aufgenommen werden kann. Dabei sind die Selfie-Sticks via Bluetooth mit dem Mobiltelefon verbunden, die Kamera lässt sich per Fernauslöser direkt über den Selfie-Stick bedienen.

Zu Beginn waren Selfie-Sticks in europäischen Großstädten vor allem als Accessoire japanischer und US-amerikanischer Reisegruppen bekannt. Mittlerweile sind die Verkaufszahlen jedoch auch in Europa rasant angestiegen. Keine Frage, Selfie-Sticks liegen auch bei uns längst im Trend.

Der Einsatz von Selfie-Sticks ist jedoch auch mit Nachteilen verbunden: Will ein Tourist ein unter Einsatz einer solchen „Armverlängerung“ ein Selfie vor einer berühmten Sehenswürdigkeit aufnehmen, braucht er dafür Platz. Je nach Modell können Selfie-Sticks bis zu 1,50 m lang sein und entsprechend viel Raum beanspruchen. Kein Wunder also, dass die Betreiber von öffentlichen Kultureinrichtungen wie Ausstellungen und Museen wenig begeistert von dem neuen Trend sind ...

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