„Das Leben des Brian“ – nicht an Karfreitag

von Helene Klassen Rock

Der Film „Das Leben des Brian“ darf in Nordrhein-Westfalen nicht an einem Karfreitag öffentlich gezeigt werden, da dieser nach dem Nordrhein-Westfälischen Feiertagsgesetz nicht als zur Aufführung an einem Karfreitag geeignet anerkannt ist.

Film-Thema

Ein Rentner aus Bochum organisierte als Mitglied der Initiative „Religionsfreiheit im Revier“ an einem Karfreitag die öffentliche Vorführung des Films „Das Leben des Brian“ der Britischen Komikergruppe Monty Python. Bei dem Film handelt es sich um eine bekannte Komödie über den unscheinbaren Brian, der zur selben Zeit wie Jesus geboren wurde und infolge von Missverständnisses als Messias verehrt wird. Die Satire gehört nicht zu den Filmen, die von den zuständigen Behörden als für eine Aufführung am Karfreitag geeignet anerkannt sind. Gleichwohl hat der Rentner den Film wiederholt an einem Karfreitag gezeigt. Dies ahndete die Stadt Bochum mit einem Bußgeldbescheid in Höhe von 100 Euro. Auf den Einspruch des Rentners verurteilte ihn auch das AG Bochum wegen vorsäzlicher Zuwiderhandlung gegen das Feiertagsgesetz NW zu einer Geldbuße. der Antrag des Rentners, die Rechtsbeschwerde gegen das amtsgerichtliche Urteil zuzulassen, blieb ohne Erfolg.

Entscheidung des Gerichts – „Das Leben des Brian“ an Kafreitag verboten

Gemäß Beschluss vom 27.05.2016 des OLG Hamm – 2 RBs 59/16 (Pressemitteilung vom 02.06.2016) liegen die Voraussetzungen für die Zulassung einer Rechtsbeschwerde nicht vor.

Dem Betroffenen sei kein rechtliches Gehör versagt worden ...

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