LAG Köln: Verdachtskündigung – nur bei unternommener Sachverhaltsaufklärung

von Andreas Martin

Eine Verdachtskündigung bietet sich für den Arbeitgeber immer dann an, wenn er kein positives Wissen einer gravierenden Arbeitsvertragspflichtverletzung (z.B. eine Straftat) hat, aber ein dringender Tatverdacht besteht.

dringender Tatverdacht erforderlich

An den dringenden Tatverdacht sind hohe Anforderungen zu stellen. Nach dem LAG Köln (Urteil vom 22.10.15 – 7 Sa 431/15) darf bei einer Verdachtskündigung der dringende Tatverdacht nur relativ geringfügig hinter dem Grad der Gewissheit bei der Tatkündigung zurückbleiben ...

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