Bundesregierung: Neues Filmförderungsgesetz stärkt nationale und internationale Strahlkraft des deutschen Films

Bundesregierung: Neues Filmförderungsgesetz stärkt nationale und internationale Strahlkraft des deutschen Films

3. Juni 2016 by klauskohnen

Der Bundestag hat heute in erster Lesung über den Regierungsentwurf des Filmförderungsgesetzes (FFG) beraten.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, erklärte vor dem Deutschen Bundestag:

Mit dem Entwurf des neuen Filmförderungsgesetzes rollen wir künftigen Filmerfolgen den roten Teppich aus. Qualitative Spitzenförderung zu ermöglichen und die deutsche Filmwirtschaft im internationalen Wettbewerb zu stärken – das sind die Ziele der Gesetzesnovelle. Sie soll dem deutschen Film nationale und internationale Strahlkraft verleihen.“ Monika Grütters weiter: „Mit ihrem Film TONI ERDMANN – gefördert aus Mitteln der Filmförderungsanstalt, des DFFF und der kulturellen Filmförderung meines Hauses und mittlerweile über 50mal ins Ausland verkauft – war Maren Ade bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes Liebling der Filmkritik. Und mit 27,5 Prozent Marktanteil hat der deutsche Film 2015 das beste Ergebnis seit Erfassung der Besucherzahlen eingefahren. Solche Erfolge zeigen: Wir sind mit unserer Filmförderung auf dem richtigen Weg.“

Kulturstaatsministerin Monika Grütters erläuterte in ihrer Rede wesentliche Änderungen des Regierungsentwurfs des Filmförderungsgesetzes, „damit künstlerische und wirtschaftliche Wagnisse auch in Zukunft möglich bleiben.“

Dazu gehören unter anderem:

ein hohes Niveau des Abgabeaufkommens zu sichern: Insbesondere die öffentlich-rechtlichen Fernsehveranstalter werden künftig zu einem Abgabesatz von 3 Prozent verpflichtet. ARD und ZDF haben dar-über hinaus ihre Bereitschaft erklärt, freiwillig auf 4 Prozent aufzustocken. Auch die Abgaben der anderen Einzahler werden moderat angepasst ...Zum vollständigen Artikel

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