BMUB & BfN: Kommunen zeigen Wege zu mehr Stadtnatur – Neues Projekt des BMUB soll Label für Stadtgrün entwickeln

BMUB & BfN: Kommunen zeigen Wege zu mehr Stadtnatur – Neues Projekt des BMUB soll Label für Stadtgrün entwickeln

3. Juni 2016 by klauskohnen

Wie können Kommunen ein Grünflächenmanagement aufbauen, das ihre Städte artenreich und vielfältig macht? Antworten auf diese Frage soll ein neues Projekt entwickeln, das heute in Wernigerode gestartet ist. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt in den nächsten sechs Jahren mit insgesamt 1,3 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) begleitet das Projekt fachlich.

Dabei werden anfangs in insgesamt fünf Kommunen Modellprojekte gestartet: Wernigerode im Harz, Frankfurt am Main, Hannover (in Planung), Neu-Anspach und Kirchhain. Sie sollen zeigen, wie sich ein ökologisches Grünflächenmanagement einführen lässt, das nicht nur Fragen des Naturschutzes berücksichtigt wie die Verwendung von heimischem Saatgut und Gehölzen, sondern auch die Frage, wie sich die Pflegekosten für öffentliche Grünflächen reduzieren lassen. Ziel des Projekts ist es, ein Label zu entwickeln, das Kommunen auszeichnet, die auf das Stadtgrün achten und ihre Grünflächen besonders nachhaltig bewirtschaften und damit die biologische Vielfalt fördern. Die Erkenntnisse aus den Modellkommunen sollen in anderen Kommunen bundesweit genutzt werden.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks:

Stadtnatur erbringt eine Reihe von Leistungen im ökologischen, ökonomischen und auch im sozialen Bereich. Einige kennen und schätzen wir alle, etwa den Stadtpark. Andere Leistungen sind unsichtbar, etwa dass die Stadtnatur die Luft säubert oder das Stadtklima positiv reguliert. Ich werbe darum dafür, dass die Kommunen und ihre Kämmerer den großen Nutzen von Stadtgrün berücksichtigen, wenn sie ihre Investitionen planen ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK