Terror – interaktiver ARD-Film erinnert an Grundrechtsklassiker

Terror – interaktiver ARD-Film erinnert an Grundrechtsklassiker

„Terror“- so heißt das neue Experiment der ARD. Ein Film, der an die Bücher erinnert, die der ein oder andere in seiner Kindheit las. Die Bücher, die dem Leser die Möglichkeit geben, sich für verschiedene Szenarien zu entscheiden.
Welches Ende die Geschichte nimmt, liegt damit in der Hand des Lesers.
Im Oktober erwartet uns ein solches Szenario in der ARD. Und auch das Thema erscheint dem ein oder anderen Jurastudenten nicht ganz neu.

Das Szenario:

Der Bundeswehrpilot Lars Koch ist in einer Zwangslage. Ein Terrorist hatte eine Lufthansa-Maschine mit 164 Passagieren in seine Gewalt gebracht, um sie auf die mit 70.000 Menschen voll besetzte Allianz Arena stürzen zu lassen. Koch sah sich nun im Konflikt, 164 Menschenleben mit dem von 70.000 abzuwägen. Er hatte das Krisenzentrum zwei Mal gefragt, welches Verhalten von ihm erwartet würde. Die Antwort blieb aus, es gab also keinen Abschussbefehl. Koch entscheidet sich dazu, dass Flugzeug abzuschießen, wird verhaftet und vor Gericht gestellt.

Das Theaterstück von Ferndinand von Schirach ist Grundlage dieser Verfilmung. Es wurde schon an 20 Bühnen aufgeführt und hat eine Besonderheit: Die Zuschauer dürfen am Ende der gespielten Gerichtsverhandlung per Hammelsprung-Verfahren das Ende der Aufführung bestimmen.

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Freispruch? Schuldig? Eine kritische Frage, welcher nun auch die Zuschauer der ARD ausgesetzt sind. Er ist angehalten mittels multimedialer Kanäle über das Urteil abzustimmen ...

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