Kanzleimanagement: rechtssicheres Outsourcing bei Anwälten

Kanzleimanagement: rechtssicheres Outsourcing bei Anwälten

02. Juni 2016 · Beitrag von Torsten Paßmann in den Kategorien: Wissen

Sind Rechtsanwälte wirklich zu jeder Zeit selbstständig und völlig unabhängig? In der Praxis dürfte die Zahl völlig autark agierender Kanzleien faktisch bei Null liegen – Outsourcing von Tätigkeiten außerhalb der Kernkompetenz ist eine Tatsache. Das ist praktisch, führt aber auch zu gewissen Risiken, denn Dienstleister erhalten direkt oder indirekt Zugriff auf vertrauliche Informationen. Schon die Offenlegung eines Mandatsverhältnisses gehört dazu.

Dienstleister für jeden Sachverhalt

Es sind sowohl pragmatische als auch ökonomische Überlegungen, die im Kanzleialltag von Rechtsanwälten zu Outsourcing führen. Je nach Aufgabengebiet sind externe Dienstleister deutlich schneller unterwegs, technisch besser ausgestattet und können auch im Krankheitsfall eine hohe Versorgungssicherheit garantieren. Oder die notwendige Leistung muss so selten eingekauft werden, dass die individuelle Auslagerung günstiger als eigene Angestellte ist.

Der fast schon klassische Fall ist hier der IT-Dienstleister. Das Segment entwickelt sich in allen Bereichen – Hardware, Software, Datenschutz und Datensicherheit – so schnell weiter, dass externes Fachpersonal seit Jahren in Kanzleien etabliert ist. Ebenfalls lange anerkannt sind Reinigungsfirmen. Im Gegensatz zum durchschnittlichen Comuterfachmann kehren sie permanent in die Kanzlei zurück, je nach Aufwand zwischen einmal und mehrfach pro Woche.

Ähnliches gilt für Spezialisten, die sich um Aktenvernichtung kümmern. Hier werden sensible Informationen direkt an Außenstehende abgegeben. Und Schreib- und Übersetzungsbüros, die gelegentlich eingeschaltet werden, erhalten aufgrund ihrer Funktion zwangsweise einen sehr direkten Zugriff auf sensible Details ...

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