Beihilfe zum versuchten banden- und gewerbsmäßigen Betrug: Erneuter Freispruch für Mandanten vor Schöffengericht Sigmaringen

von B. Dimsic, LL.M.

Erneuter Erfolg für unseren Mandanten.

Rechtsanwalt und Strafverteidiger B. Dimsic, LL.M. erreicht erneut Freispruch für Mandanten vor dem Schöffengericht in Sigmaringen.

Dem Angeklagten aus Düsseldorf wurde von der Staatsanwaltschaft Beihilfe zum versuchten banden- und gewerbsmäßigen Betrugs nach §§ 263 Abs.1, Abs.2, Abs. 3 Nr.1, 27, 22, 23 StGB vorgeworfen. Aufgrund einer Observation und anschließender Festnahme kam es damals nicht zur Tatvollendung.

Im Rahmen der Hauptverhandlung vor dem Schöffengericht Sigmaringen wurden diverse Zeugen gehört, wobei die Staatsanwaltschaft im Rahmen ihres Plädoyers letztendlich der Auffassung war, dass der Tatnachweis erbracht wurde.

Dementsprechend wurde eine Freiheitsstrafe von 2 Jahren beantragt, wobei dessen Vollziehung zur Bewährung ausgesetzt werden sollte.

Das Schöffengericht allerdings folgte den Ausführungen im Plädoyer von Strafverteidiger Dimsic und sprach den Angeklagten letztendlich frei. So konnte herausgearbeitet werden, dass die notwendigen subjektiven Voraussetzungen für eine Strafbarkeit nicht bzw. nicht mit der erforderlichen Sicherheit vorlagen. Der Freispruch ist mittlerweile rechtskräftig.

Strafgesetzbuch (StGB)

§ 263 Betrug

(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

(3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren ...

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