Wie weit reicht das „Recht auf Vergessenwerden“?

von Daniela Windelband

Seit Mai 2014 sind Suchmaschinenbetreiber durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) verpflichtet, in bestimmten Fällen Suchergebnisse nicht anzuzeigen. EU-Bürger können seit dieser Entscheidung unter bestimmten Voraussetzungen die Löschung von Links aus den Suchergebnislisten beantragen, die bei einer Suche nach ihrem Namen erscheinen.

Zwischenzeitlich löschte z.B. Google einschlägige Links nur aus den europäischen Domains, aus denen der Löschantrag kam. Stellte also ein Deutscher einen Antrag auf Vergessenwerden, wurde der Treffer nur auf Google.de nicht mehr angezeigt. Dieses Vorgehen stieß auf massive Kritik der Datenschützer, welcher sich Google mit einem Kompromiss stellte. Durch sogenannte Geolokations-Signale (wie IP-Adressen) sollen Zugriffe auf gesperrte URLs verhindert werden. Das bedeutet, dass ein von einem Deutschen gesperrter Link auf Google.com bzw ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK