Der Gesellschaftsvertrag – Fit für die nächste Generation?

In unserer Blogbeitragsreihe zur Unternehmensnachfolge widmen wir uns heute zunächst dem Gesellschaftsvertrag des Familienunternehmens.

Der Gesellschaftsvertrag ist die Magna Charta des Unternehmens. Er gibt die wesentlichen Regelungen des Gesellschaftsvertrages für alle Gesellschafter verbindlich vor.

In Familienunternehmen ist der Gesellschaftsvertrag jedoch häufig seit Gründung des Unternehmens oder seit mehreren Jahrzehnten nicht aktualisiert worden. Wird ein solcher Gesellschaftsvertrag der nächsten Generation „vererbt“, ist eine lösungsorientierte Führung des Unternehmens häufig nicht möglich.

Wesentliche Inhalte des Gesellschaftsvertrags

Der Gesellschaftsvertrag sollte in jedem Fall vor der Unternehmensnachfolge fit für die nächste Generation gemacht werden.

Auf den Prüfstand gehören insbesondere die Regelungen zu

- den Gesellschafterversammlungen und den Gesellschafterbeschlüssen.

- den Verfügungen über Gesellschaftsanteile

- den Ausschluss von Gesellschaftern,

- den Eintritt von Erben in die Gesellschaft und

- den ehelichen Güterstand.

Ferner ist dafür Sorge zu tragen, dass die Gesellschafterrechte auch durch einen Testamentsvollstrecker wahrgenommen werden können. Insbesondere in einer Personenhandelsgesellschaft kann es anderenfalls zu einem unlösbaren Widerspruch zwischen dem Testament des Unternehmers einerseits und dem Gesellschaftsvertrag andererseits kommen.

Nachfolgend gehen wir insbesondere auf die Regelungen über die Gesellschafterversammlungen, die Verfügungen über Gesellschaftsanteile und den Ausschluss von Gesellschaftern näher ein. Die Regelungen über den Eintritt von Erben in die Gesellschaft werden dagegen Gegenstand eines eigenen Blogbeitrags sein. Gleiches gilt für die Regelungen über den ehelichen Güterstand ...

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