Angefütterte Katzen: Fahndung mittels GPS-Halsband

von Martin Steiger

Viele Katzenbesitzer kennen das Problem: Die eigenen Katzen verschwinden immer wieder für längere Zeit, kehren aber in den meisten Fällen früher oder später wohlgenährt wieder zurück.

Wer füttert die Katzen? Wo halten sich die Katzen auf?

Bei der Beantwortung helfen GPS-Tracker, die melden, wo sich die eigenen Katzen gerade aufhalten. Ein Beispiel dafür ist «pet pointer» aus der Schweiz: Das GPS-Halsband für Katzen wird von der Schweizerischen Tiermeldezentrale (STMZ) empfohlen und übermittelt Positionsmeldungen über das Internet of Things (IoT) von Swisscom oder mittels herkömmlichem Mobilfunk.

Was aber, wenn sich die so ertappten «katzenfreundlichen» Nachbarn empört darüber beschweren, sie würden «ausspioniert» und «überwacht»?

Grund zur Empörung für ertappte Nachbarn?

Tatsächlich überwacht werden nur die Katzen und nicht die menschlichen Nachbarn – jedenfalls solange, wie bloss der jeweilige Aufenthaltsort der Katzen übermittelt wird und die Katzen zum Beispiel nicht mit Kamera oder Mikrofon ausgestattet werden. Die ertappten Nachbarn, häufig schon etwas älter, haben somit keinen Grund zur Empörung. Mit Fug und Recht empört zeigen können sich hingegen die Besitzer der angefütterten Katzen, denn fremde Katzen und andere Haustiere dürfen nicht gefüttert oder gar bei sich behalten werden:

Haustiere sind zwar keine Sachen (Art. 641a Abs ...

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