Der uneinsichtige Rentner als eigenmächtige Bürgerwehr

Amtsgericht München Der uneinsichtige Rentner als eigenmächtige Bürgerwehr Der 72-jähriger Rentner mischte sich in die kurze Diskussion zweier Autofahrer ein, bei dem der eine die Einfahrt einer Tiefgarage blockierte. Diesen beleidigte der Rentner mit "Scheiß Ausländer" und einigen weiteren Beleidigungen. Die Situation eskalierte, denn der beleidigte Autofahrer stieg aus seinem Fahrzeug. Der Sachverhalt

"Was willst du jetzt?" fragte der Autofahrer. Daraufhin holte der Rentner einen 41 Zentimeter langen Holzstock aus seinem PKW, packte den Autofahrer am Hals und hielt den Holzstock drohend in der anderen Hand. Mit dem Stock hat er zwar nicht zugeschlagen, jedoch beim Zupacken dem Autofahrer am Hals Schürfwunden zugefügt.

In dieser Situation brachte der Autofahrer aus Angst den angreifenden Rentner mit einem gezielten Faustschlag zu Boden. Der Autofahrer selbst rief die Polizei. Es kam zu keinen weiteren Schlägen.

Das Urteil des Amtsgerichts München

Das Amtsgericht München verurteilte den bisher nicht vorbestraften Rentner wegen Beleidigung und vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 3600 Euro (90 Tagessätze a 40 Euro) ...

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