Elektronikschaden durch Wasser

Das Oberlandesgericht (OLG) Hamm hat mit Beschluss vom 21. Januar 2015 (20 U 233/14) entschieden, dass weder ein ersatzpflichtiger Sturm- noch ein Überschwemmungsschaden im Sinne der Versicherungsbedingungen der Teilkaskoversicherung vorliegt, wenn während eines Sturms Regenwasser aus den Wasserkästen unterhalb der Scheibenwischer in den Motorraum eines Fahrzeugs eindringt und einen Elektronikschaden verursacht.

Eine Frau und spätere Klägerin war bei der Beklagten mit ihrem Pkw teilkaskoversichert. Während eines Unwetters mit Sturm der Windstärke acht waren über ihr neben einer Hauswand geparktem Fahrzeug große Regenmengen niedergegangen. Das nicht schnell genug ablaufende Wasser aus den Wasserkästen unterhalb der Scheibenwischer drang dabei in den Motorraum ein und verursache einen Elektronikschaden verursachte.

Die Geschädigte vertrat die Auffassung, dass es sich bei dem Ereignis um einen Überschwemmungs- und einen Sturmschaden im Sinne der Teilkaskoversicherung gehandelt habe und reichte die Reparaturkostenrechnung ihrem Versicherer ein, der eine Schadensregulierung ablehnte.

Die OLG-Richter schlossen sich der Einschätzung der Vorinstanz an, welche die Klage der Versicherten gegen ihren Versicherer als unbegründet zurückgewiesen hatte ...

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