Rezension: Invisible Crimes and Social Harms

von Christian Wickert

In Kooperation mit dem Surveillance Studies Blog veröffentlicht Criminologia Rezensionen von Bücher aus den Bereichen Überwachung & Kontrolle und Kriminologie.

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Titel: Invisible Crimes and Social Harms
HerausgeberInnen: Pamela Davies, Peter Francis & Tanya Wyatt Jahr: 2014 Verlag: Palgrave Macmillan ISBN: 978-1-137-34781-7

Diese Rezension wurde verfasst von Pamela Kerschke-Risch, Hamburg.

Mit dem Band Invisible Crimes and Social Harms, der in der Reihe Critical Criminological Perspectives erschienen ist, haben die HerausgeberInnen eine Sammlung von 13 Beiträgen zu einem breiten Spektrum von auf den ersten Blick nicht sichtbaren Delikten veröffentlicht.

Diese unsichtbaren Delikte zeichnen sich nicht nur durch eine hohe Dunkelziffer aus, sondern werden entweder häufig gar nicht oder nicht ausreichend gesetzlich geregelt und dementsprechend auch nicht kontrolliert sowie untersucht, obwohl sie sowohl beträchtliche Schäden als auch erhebliches Leid verursachen können. So werden ihre Opfer häufig aufgrund bestehender Marginalsierungen einfach übersehen, wie dies u.a. bei Älteren, im Sexgewerbe oder bei ethnischen Minderheiten, wie z.B. Black and Minority Ethnic women, der Fall sein kann. Oder aber es fehlt ein generelles Bewusstsein dafür, dass vielfach kriminelle Handlungen ursächlich für die Zerstörung der Umwelt verantwortlich sind und diese somit nicht nur als ein nicht zu hinterfragendes und unausweichliches Nebenprodukt industrieller Entwicklungen angesehen werden dürfen. Die in dem Band behandelten Deliktarten unterscheiden sich damit sowohl hinsichtlich der Opfer, die entweder einzelne Individuen oder aber Gruppen bzw. auch Völker sein können, als auch hinsichtlich der Täter, die als Einzelpersonen oder Unternehmen agieren ...

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