PC-Spiele während der Arbeitszeit

Der Einwand des Arbeitgebers, der Arbeitnehmer habe den überwiegenden Teil der im Dienstplan ausgewiesenen Stunden mit „Spielen am PC“ verbracht, ist unsubstantiiert.

Nach der Rechtsprechung des BAG ist der Arbeitgeber gehalten, im Einzelnen vorzutragen, an welchen Tag von wann bis wann der Arbeitnehmer die ihm zugewiesenen Arbeit nicht erledigt hat1.

Eine Beweisaufnahme über diesen Vortrag ist unzulässig.

In dem hier vom Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein entschiedenen Fall kam hinzu, dass der Arbeitgeber im Übrigen auch an keiner Stelle behauptet hat, dass Arbeiten der Arbeitnehmerin nicht erledigt oder von anderen Mitarbeitern miterledigt worden seien ...

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