Kosten vor dem Arbeitsgericht

Wenn in Deutschland vor einem Zivilgericht der Kläger seinen Rechtsstreit gewinnt, braucht er keine Kosten des Verfahrens tragen. "Der Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreits" heißt es dann im Urteil. Die Arbeitsgerichte sind zwar auch Teil der ordentlichen Gerichtsbarkeit, aber in der ersten Instanz ist es vor dem Arbeitsgericht doch völlig anders. Denn in der Ausgangsinstanz tragen Klägerseite und Beklagtenseite immer ihre Kosten selbst. Das heißt demnach: Vor dem Arbeitsgericht erster Instanz gibt es keine Kostenerstattung für die Auslagen der Parteien. Der Unterliegende wird zwar auch hier mit den Gerichtskosten belegt. Aber wenn er einen Rechtsanwalt bemüht hat, muss er (ohne Rechtsschutz) dessen Gebühren nach dessen Kostennote selbst bezahlen ...Zum vollständigen Artikel


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