LG Hamburg: Kunde eines Resellers hat keinen Schadensersatz-Anspruch gegen Webhosting-Unternehmen

Der Kunde eines Resellers hat keinen eigenen Schadensersatz-Anspruch gegen ein Webhosting-Unternehmen (LG Hamburg, Urt. v. 13.05.2016 - Az.: 318 O 220/15).

Der Kläger war gewerblicher Kunde bei einem Hosting-Reseller. Dieser Reseller warum Kunde bei unserer Mandantin, einem Webhosting-Unternehmen. Als zu einem Schaden kam, verlangte der Kläger nun direkt von unserer Mandantin Ersatz der Verlust.

Zur Begründung breif er sich dabei auf den Umstand, dass der zwischen dem Reseller und unserer Mandantin geschlossene Vertrag eine Schutzwirkung zugunsten Dritter habe. Zudem handle es sich um den typischen Fall der sogenannten Drittschadensliquidation.

Darüber hinaus hatte sich der Kläger vom Reseller dessen (vermeintliche) Forderung abtreten lassen.

Das LG Hamburg wies die Klage ab.

Bei einem Reseller-Vertrag handle es sich um keinen Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter, denn es fehle an dem Merkmal der Schutzbedürftigkeit des Dritten ...

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