AG Köln verurteilt den bei der VHV Versicherten zur Zahlung des von der VHV nicht regulierten Schadensersatzes in der Form der restlichen Sachverständigenkosten mit Urteil vom 4.1.2016 – 274 C 157/15 -.

von Willi Wacker

Hallo verehrte Captain-Huk-Leserinnen und -Leser,

bevor wir ab Donnerstag wieder eine neue Leipziger Urteilsreihe beginnen, stellen wir Euch hier ein Urteil aus Köln zu den restlichen Sachverständigenkosten gegen den bei der VHV Versicherung versicherten Unfallverursacher vor. Wieder einmal sah sich die eintrittspflichtige VHV-Versicherung nicht in der Lage, vollständigen Schadensersatz bei vollständiger Haftung zu leisten. Wieder einmal musste der Geschädigte mit anwaltlicher Hilfe den Unfallverursacher persönlich in Anspruch nehmen. Wieder einmal wurde der Unfallverursacher dafür verurteilt, was die eigene Kft-Haftpflichtversicherung dem Geschädigten verweigerte, nämlich vollständigen Schadensersatz zu leisten. Wir halten das nachfolgend dargestellte Urteil des AG Köln für eine prima Entscheidung ohne Bezug auf BVSK. Die Ergebnisse der BVSK-Befragungen muss ohnehin kein Geschädigter kennen (vgl. BGH VI ZR 225/13). Lest selbst das Urteil des AG Köln und gebt dann bitte Eure Kommentare ab.

Viele Grüße Willi Wacker

274 C 157/15

Amtsgericht Köln

IM NAMEN DES VOLKES

Urteil

In dem Rechtsstreit

des Herrn I. A. aus K.

Klägers,

Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte D. I. und P. aus A.

gegen

Herrn M. J. B. aus K. (Versicherungsnehmer der VHV-Versicherung)

Beklagten,

hat das Amtsgericht Köln im vereinfachten Verfahren gemäß § 495a ZPO ohne mündliche Verhandlung am 04.01.2016 durch die Richterin am Amtsgericht W.

für Recht erkannt:

1. Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 470,01 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz hieraus seit dem 08.05.2015 zu zahlen.

2. Der Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreits.

3. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

Tatbestand:

Von der Darstellung eines Tatbestandes wird gem. §§ 313a, 495a ZPO abgesehen ...

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