Presse und Prozesse - Vorabinformation für Beteiligte nötig

von Joachim Breu
Staatsanwaltschaften sehen sich verpflichtet, der Presse mitzuteilen, was in einer folgenden Sitzungswoche bei „ihren“ Gerichten so ansteht. In Hamburg erfährt man davon erst nach Akkreditierung. Ob man sich als Verfahrensbeteiligter am Terminstag durch Linsenwald und Mikrofondickicht zum Saal kämpfen muss, merkt man mit Pech erst auf dem Flur davor. Das muss sich ändern. Für die Beteiligten, und für die Sachaufklärung. Noch bevor am 19. Mai im Amtsgericht Hamburg die Anklage verlesen war, wussten akkreditierte Medien bereits:
Donnerstag, den 19.05.2016, 13.00 Uhr m. Forts. # AG HH, Abt. 258 # 192, Strafjustizgebäude #
G. (52) # Beihilfe zur Vergewaltigung und zum schweren sexuellen Missbrauch von Kindern, Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger # 7204 Js 146/14 (258 Ls 39/16)
Die Angeklagte soll zum einen an einem nicht mehr feststellbaren Tag im Zeitraum vom 07.12.1994 bis zum 31.05.1999 dem zwischenzeitlich verstorbenen F. ihre 1985 geborene Tochter S.H. gegen ein Entgelt in nicht bekannter Höhe für die Durchführung sexueller Handlungen überlassen haben. F. soll daraufhin die S.H. im Schlafzimmer der Wohnung der Angeklagten in St. Pauli an das Bett und die angrenzende Heizung gefesselt und sie sodann sexuell missbraucht haben.
Ferner soll die Angeklagte an einem nicht mehr feststellbaren Tag im Zeitraum zwischen Anfang 1999 und Mitte 2001 ihren 1989 geborenen Sohn P.G. in die Wohnung eines nicht ermittelten Täters namens „H.“ im Bereich des Hans-Albers-Platzes mitgenommen haben. Dort soll sie P.G. veranlasst haben, den „H.“ gegen ein Entgelt sexuell zu berühren und es zugelassen haben, dass „H.“ sexuelle Handlungen an dem Kind vornahm.
Hier gibt's alles, worauf der Boulevard so hungrig ist: Sex, Crime und ein Monster. Toll ...Zum vollständigen Artikel

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