Bundesgerichtshof stärkt die Position von Bankkunden

von Heiko Kraus

Am 29.11.2011 hat der Bun­des­ge­richts­hof eine Ent­schei­dung (Az: XI ZR 370/10) ver­kün­det, wo­nach die Haf­tung von Bank­kun­den bei un­be­rech­tig­ter Ab­he­bung von Bar­geld an Geld­au­to­ma­ten durch Dritte ein­ge­schränkt wird.

Hier­bei hat der Bun­des­ge­richts­hof die Grund­sätze für die Haf­tung des Kar­ten­in­ha­bers ent­schei­dend wei­ter­ent­wi­ckelt. Bis­lang wurde vom Bun­des­ge­richts­hof bei un­be­rech­tig­ten Ab­he­bun­gen re­gel­mä­ßig den Bank­kun­den die Haf­tung zu­ge­wie­sen. Dies weil da­von aus­ge­gan­gen wurde, dass der Kunde Karte und Ge­heim­zahl aus Un­acht­sam­keit ge­mein­sam auf­be­wahrt hat. Des­halb musste der Kunde für den ent­stan­de­nen Scha­den auf­kom­men, da der so ge­nannte Be­weis des ers­ten An­scheins ge­gen den Kun­den sprach ...

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