Regress eines Kfz-Haftpflichtversicherers bei Unfall während Fahrverbot

Freitag, den 20. Mai 2016 um 07:43 Uhr Das Landgericht (LG) Hannover hat mit Urteil vom 19. November 2014 entschieden (6 S 52/14), dass ein Versicherter, der in der Zeit eines amtlichen Fahrverbots einen Verkehrsunfall verursacht, von seinem Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherer deswegen nicht in Höhe seiner Aufwendungen in Regress genommen werden kann. Ein Mann und spätere Beklagte hatte bei einem Versicherer für sein Fahrzeug eine Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Nachdem gegen ihn infolge eines Verkehrsverstoßes ein Fahrverbot verhängt wurde, nutzte er seinen Pkw trotzdem und verursachte in dieser Zeit einen Verkehrsunfall. Zwar war sein Haftpflichtversicherer verpflichtet, den gegnerischen Unfallschaden zu übernehmen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK