Ein bisschen museumsreif…….. das Denken, vor dem Hirntod

von Liz Collet

Manches ist oder scheint heutzutage beinahe museumsreif. Jedenfalls in den Augen und mit dem Blick einer Generation, die von den Medien mit Beiträgen wie DIESEM über Alltags- und Gebrauchsgegenstände informiert wird, als seien es Steinzeitfunde.

Am Wochenende ist 39. Internationaler Museumstag.

Nicht zu technischen Museumsstücken.

Aber das hindert nicht, über museal Anmutendes auch bei eben solchen nachzudenken. Die so scheinbar schlechter als vermeintlich und vorgeblich technisch Fortschrittlicheres nachzudenken. Das doch so erstaunlich oft nur scheinbar Fortschritt, aber oft genug keinen Gewinn, sondern Verlust bedeutet und nach sich zieht. Und bei mehr als nur einem Beteiligtem, dem sie vorgeblich und vermeintlich dienen, helfen sollte.

In der nicht mehr beherrschbaren, ja nicht einmal mehr begreifbaren, weil nicht mehr anfassbaren Technik. Die mit Hackern und Kriminalität mehr denen in die Hände spielt, die sie missbrauchen, als Sicherheit denen gibt, die sie gebrauchen wollten.

Auch in der Medizin – wo Maschinen und medizinische Eingriffe in das Leben und Sterben und gar vor der Geburt und vor der Einnistung des Lebens in Erbinformationen oder bei der Reproduktionsmedizin Möglichkeiten öffnet, die übermässige und unerfüllbare Erwartungen, wie Ansprüche weckt und laut werden lässt.

Sehr laut und vehement eingeforderte Ansprüche. Und bei deren Nichterfüllung und Scheitern nach Ersatzansprüchen.

Es hindert nicht, sondern verlangt nachzudenken. Über etwas museal Gewordenes und nicht nur museal, dinogleich Anmutendes: Und über das DENKEN selbst ...

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