Übertreibender Sicherheits-Meister im Markenrecht

CK • Washington. Eine sicherheitszertifizierte Absolventin des CISSP-Kur­ses richtet eine Sicherheitsuniversität ein und bezeichnete in der Werbung einen Aus­bil­der als CISSP-Master. Das Zertifizierungsinstitut griff den erfunde­nen Meistertitel mit den Argumenten an, er würde die Zertifizierungs­marke ver­wäs­sern und Markenrecht nach dem Lanham Act, 15 USC §1051, verletzen. Im ersten Punkt verlor das Institut revisionsfest.

In Sachen International Information Systems Security Certification Consortium Inc. v. Security University LLC konzentrierte sich in New York City das Bun­desberufungsgericht des zweiten Bezirks der USA am 18. Mai 2016 auf den zwei­ten Punkt, den die beklagte Universität samt ihrer Gründerin mit der Ein­re­de des nominative Fair Use anfochten:
We hold that the district court erred in considering source confusion to be the only type of confusion relevant in an infringement claim, and failing to give serious consideration to, for example, confusion as to sponsorship, affiliation, or connection. We hold that the district court further erred in failing to consider that a certification mark can be infringed by a duly certified individual ...
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