LG Hamburg gibt Anleitung zu rechtssicherer Satire in Sachen Erdogan: Ziegenficken verboten, Mädchenschlagen erlaubt

von Carl Christian Müller
Verklagt Erdogan nun auch das Landgericht Hamburg?

Die Pressekammer des Landgerichts Hamburg hat am gestrigen Tage Erdogan-Anwalt Michael-Hubertus von Sprenger nach eigenem Bekunden „beglückt“ und mit diesem (Rechts-)Akt nebenbei einmal mehr einen historischen Beitrag im Äußerungsrecht geleistet. Auf Antrag des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan hat das Gericht eine einstweilige Verfügung (Az. 324 O 255/16) gegen den Fernsehmoderator Jan Böhmermann erlassen, der folgende Zeilen nicht mehr vortragen darf:

Sein Gelöt stinkt schlimm nach Döner,
selbst ein Schweinefurz riecht schöner.

Am liebsten mag er Ziegen ficken

und dabei Kinderpornos schauen.
Und selbst abends heisst‘s statt schlafen,
Fellatio mit hundert Schafen.
Ja, Erdogan ist voll und ganz,
ein Präsident mit kleinem Schwanz.

Jeden Türken hört man flöten,
die dumme Sau hat Schrumpelklöten.
Von Ankara bis Istanbul
weiß jeder, dieser Mann ist schwul,
pervers, verlaust und zoophil –
Recep Fritzl Priklopil.
Sein Kopf so leer wie seine Eier,
der Star auf jeder Gangbang-Feier.
Bis der Schwanz beim Pinkeln brennt,
das ist Recep Erdogan, der türkische Präsident.

Weiterhin erlaubt sind folgende Passagen:

Sackdoof, feige und verklemmt,
ist Erdogan, der Präsident.

Er ist der Mann, der Mädchen schlägt
und dabei Gummimasken trägt ...

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