Werklohn ohne prüfbare Schlussrechnung im VOB/B-Vertrag

Wenn die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen Teil B (VOB/B ) in einem Vertrag zwischen einem Handwerker und einem Auftraggeber vereinbart ist, ist eine prüfbare Abrechnung gemäß § 14 Nr. 1 VOB/B eine Fälligkeitsvoraussetzung für den Vergütungsanspruch. Wie eine prüfbare Abrechnung aussehen muss, regelt Satz 2 von § 14 Nr. 1 VOB/B. Der Werkunternehmer hat die Rechnungen übersichtlich aufzustellen und dabei die Reihenfolge der Posten einzuhalten und die in den Vertragsbestandteilen enthaltenen Bezeichnungen zu verwenden. Die zum Nachweis von Art und Umfang der Leistung erforderlichen Mengenberechnungen, Zeichnungen und andere Belege sind beizufügen. Änderungen und Ergänzungen des Vertrags sind in der Rechnung besonders kenntlich zu machen; sie sind auf Verlangen getrennt abzurechnen. Vielfach versuchen Auftraggeber, unter Hinweis auf die fehlende Prüfbarkeit die Zahlung des Werklohns zu verweigern. Ich möchte Sie im Folgenden auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs hinweisen (Urteil vom 23.09.2004, Az ...Zum vollständigen Artikel


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