Terrorverdacht wegen Mathe-Gleichungen

Weil ein italienischer VWL-Professor auf einem USA-Inlandsflug von Philadelphia nach Syracuse Mathe-Gleichungen lösen wollte, musste er nach einer Beschwerde seiner Sitznachbarin das Flugzeug kurzzeitig verlassen und sich einer Befragung stellen. Diese Hysterie gibt dem Professor zu denken: „Sie sagten mir, die Frau sei besorgt, ich könnte ein Terrorist sein, weil ich seltsame Zeichen in meinen Block schrieb“.

Komplizierte Differenzialgleichungen gehören zum täglichen Arbeitsleben von Guido Menzio, der an der University of Pennsylvania Ökonomie lehrt. Menzios Forschungsgebiete sind die Fluktuationen in der Arbeitslosenquote und Gleichgewichtspreise auf Produktmärkten. Der Professor mit den „wilden schwarzen Locken“, wie Spiegel Online berichtet, wollte auf einem American-Airlines-Flug von Philadelphia nach Syracuse noch einige Differenzialgleichungen lösen, als Flugbegleiter ihn ansprachen, er möge doch bitte mal mitkommen. Die Fluggesellschaft hat den Vorfall mittlerweile bestätigt.

Wie kam es dazu?

Schuld an dem Vorfall hat seine Sitznachbarin: Sie sah Menzio arbeiten und empfand die Schriftzeichen offenbar als eine fremde Sprache und Menzio selbst als Terrorist ...

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