Nicht zugelassene Kabel verwendet: Polizei in NRW legt ProViDa-Messfahrzeuge still

von Alexander Gratz
NicoLeHe / pixelio.de

Es gibt wieder Probleme bei ProViDa-Messfahrzeugen: Das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste in Nordrhein-Westfalen hat die Stilllegung zahlreicher Videomessfahrzeuge verfügt, bei denen unzulässige Kabel verbaut wurden. Unter anderem das Polizeipräsidium Köln hat verschiedene Bußgeldstellen per Fax darüber informiert, dass nicht die Originalkomponenten, wie sie in der Bauartzulassung der PTB vorgesehen sind, verwendet wurden mit der Folge, dass die vorgenommenen Geschwindigkeits- und Abstandsmessungen nicht in einem standardisierten Verfahren erfolgt sind. Dies betrifft laut Fax Messungen im Zeitraum vom 01.03.2015 – 01.03.2016 und offenbar auch zahlreiche Fälle, die zum jetzigen Zeitpunkt von den Behörden nicht ohne Weiteres identifiziert werden können und teilweise schon an die Staatsanwaltschaften bzw. Amtsgerichte abgegeben wurden. Auch Verteidiger sollten daher bei ihren Fällen die Augen offen halten.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Schreiben vom 24.2.2016 beauftragt mich das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) NRW, Sie über Folgendes zu informieren:

Auf Anordnung des LZPD wurden vor einigen Tagen landesweit etliche ProViDa-Pkw aufgrund eichtechnischer Probleme stillgelegt. Hintergrund für diese Entscheidung ist die Verwendung von Kabelkomponenten, welche gleichwertig sind, aber nicht dem Original entsprechen.

Die Physikalisch Technische Bundesanstalt (PTB) geht bei der Erteilung der Zulassung von Messsystemen von Originalbauteilen aus ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK