Ein Papa, der diesen Titel wirklich verdient!

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Väter haben es leider auch heute noch oft schwer, wenn sie nach gescheiterter Ehe möchten, dass das Kind oder die Kinder bei ihnen leben.

Manchmal ist dieser Wunsch auch aufgrund der tatsächlichen Lebensumstände zwar nachvollziehbar, aber schwer mit den Bedürfnissen des Kindes vereinbar. Ich denke da an beruflich stark engagierte Väter, die ein kleines Kind zu sich nehmen wollen. So ein Kind braucht noch ganz viel Nähe von mindestens einem Elternteil und sollt nicht den ganzen Tag fremdbetreut werden, wobei da auch oft noch nicht einmal den Arbeitszeiten des Vaters angepasste Möglichkeiten bestehen.

Immer häufiger ist der Wunsch des Vaters, das erlebe ich in meiner Praxis, jedoch fundiert durchdacht und den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder angepasst. Insbesondere bei Kindern, die schon den Kindergarten oder die Schule besuchen, gelingt es den Vätern gezielt ihre Arbeitszeit den Bedürfnissen der Kinder anzupassen.

Wenn diese engagierten Väter auch bereits während des ehelichen Zusammenlebens mit der Kindesmutter viel Zeit mit ihren Kindern verbracht haben, dann sollten die Kinder auch bei ihnen leben dürfen, wenn sie dies wollen, und/oder es ihrem Wohl am ehesten entspricht.

Kriterien, nach denen die Familiengerichte im Streitfall entscheiden, bei wem das Kind leben soll, sind:

Kontinuität Förderung soziale Bindung

Der Kontinuitätsgrundsatz soll dem Kind eine einheitliche und stabile Erziehung gewährleisten, die zu einer ausgeglichenen Entwicklung des Kindes führt. Hier ist von hoher Bedeutung, zu wem das Kind eine besonders enge Beziehung hat.

Unter dem Förderungsaspekt wird seitens des Gerichts bewertet, bei welchem Elternteil das Kind etwa aufgrund des Bildungsstands und der finanziellen Mittel des Elternteils materiell die beste Entwicklungsgrundlage hat ...

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