Pressemitteilung in Sachen Polizeigewalt Tobias K., Kaiserslautern am 21.04.16

von Michael Langhans

Donauwörth, 16.05.2016

Die öffentlich bekannt gewordenen Fakten sind falsch wiedergegeben. Ein Grund für eine Inobhutnahme bestand zu keiner Zeit. Der Vorwurf der vorsätzlichen Körperverletzung wird nach wie vor aufrechterhalten und hat sich nach Auswertung der Videos verfestigt. Die Staatsanwaltschaft informiert die Öffentlichkeit falsch. In dieser Angelegenheit wird die Mutter des Jungen seit dem 23.04.2016 anwaltlich von Herrn RA Langhans, Donauwörth vertreten. Zur Vorgeschichte des Kindes wird hiermit aufgrund des Akteninhaltes folgendes mitgeteilt: Das Kind hat infolge diverser Entwicklungsbeeinträchtigungen umfassende Lernschwierigkeiten von Schulbeginn der 1.Klasse an.
Die Mutter des Kindes stellte daraufhin einen Antrag auf Überprüfung auf sonderpäd. Förderbedarf. Tobias K. war massiv überfordert mit dem Lernstoff der Regelschule und nur daher schulvermeidend. Der Förderbedarf wurde abgewiesen. Der Junge wurde dem Lernstoff der Regelschule ausgesetzt, dem er nicht folgen kann, was einer Kindeswohlgefährdung wegen Überforderung durch die Behörden gleichkommt.

Erlebt ein Kind in der Schule Misserfolge und werden dadurch seine Freude am Lernen geschwächt, dann kann sich eine Lernstörung zu einer Lernbehinderung ausweiten ...

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