Die Wunsiedel- Entscheidung (BVerfGE 124, 300 – 347)

Lösungsskizze

A. Zulässigkeit (+)

I. Zuständigkeit des Bundesverfassungsgericht

gem. Art. 93 I Nr. 4 a GG i.V.m. §§ 13 Nr. 8 a, 90 ff. BverfGG

II. Beschwerdeberechtigung

III. Beschwerdegegenstand

IV. Beschwerdebefugnis, § 90 I BverfGG

V. Rechtswegerschöpfung, § 90 II 1 BverfGG

VI. Subsidiarität

VII. Frist und Form, §§ 93, 23 BverfGG

VIII. Zwischenergebnis

B. Begründetheit

I. Verletzung der Meinungsfreiheit aus Art. 5 I GG

Prüfungsumfang: spezifisches Verfassungsrecht

BVerfG keine Superrevisionsinstanz

1. Schutzbereich

a) persönlicher Schutzbereich (+)

b) sachlicher Schutzbereich (+)

(P) Meinung

2. Eingriff (+)

3. Verfassungsrechtliche Rechtfertigung

a) Schranke des Art. 5 II GG

(P) allgemeines Gesetz

hier: § 130 StGB? Zumindest § 130 Abs. 4 StGB (-)

aber: Entstehungsgeschichte des GG als Gegenentwurf zum Nationalsozialismus, daher § 130 StGB mit Art. 5 I GG vereinbar, obwohl kein allgemeines Gesetz

b) Verfassungsmäßigkeit des § 130 StGB

aa) Formelle Verfassungsmäßigkeit (+)

bb) Materielle Verfassungsmäßigkeit (+)

(1) Legitimer Zweck

(2) Geeignetheit

(3) Erforderlichkeit

(4) Angemessenheit

cc) Zwischenergebnis

c) Verfassungsgemäße Anwendung im Einzelfall (+)

II. Ergebnis

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Gutachten

Die Verfassungsbeschwerde hat Aussicht auf Erfolg, wenn sie zulässig und begründet ist.

A. Zulässigkeit

I. Zuständigkeit des Bundesverfassungsgericht
Die Zuständigkeit des Bundesverfassungsgericht ergibt sich aus Art. 93 I Nr. 4 a GG i.V.m. §§ 13 Nr. 8 a, 90 ff. BverfGG.

II ...

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