„Widerrrufsjoker“ bei Darlehensverträgen endet am 21. Juni 2016

Bankenrecht Mai 12th, 2016

In den letzten Jahren gab es zahlreiche Urteile zum Widerrufsrecht bei Immobilienkrediten – sogar vom Bundesgerichtshof – und oftmals zu Gunsten der Bankkunden. Zwischen November 2002 und Juni 2010 wurden in vielen Fällen fehlerhafte Widerrufsbelehrungen für die Darlehensverträge von den Banken und Sparkassen verwendet. Dies kann zu einer Widerrufbarkeit des Darlehens zum heutigen Zeitpunkt führen, obwohl die allgemeine Widerrufsfrist von 14 Tagen schon abgelaufen ist.

Worum geht es?

Soweit Bankkunden eine fehlerbehaftete Widerrufsbelehrung erhalten haben, können diese ihr Widerrufsrecht für Immobilienkredite in Anspruch nehmen und somit z.B. der Vorfälligkeitsentschädigung entgehen oder das Kapital (Zinsen und Tilgungen) von der Bank zurückerhalten; im Gegenzug haben sie der Bank lediglich den (niedrigeren) bankenüblichen Zinssatz zu ersetzen und das Darlehen zurück zu gewähren ...

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