Verizon veröffentlich jährlichen Sicherheitsbericht

von Dr. Martin Klein Hennig

Zum neunten Mal hat der Kommunikationskonzern Verizon seinen jährlichen Bericht über Datenlecks und deren Untersuchung herausgegeben. Der knapp 80-seitige „2016 Data Breach Investigations Report“ (DBIR) analysiert Untersuchungsergebnisse zu über 100.000 Sicherheitsvorfällen, darunter 2.260 bestätigte Datenlecks.

Außentäter mit finanziellem Interesse

Ein zentrales Ergebnis kündigt der Bericht bereits auf seiner Titelseite an: 89% aller Angriffe (mit unautorisiertem Zugriff auf Daten) waren finanziell motiviert. Mit großem Abstand auf dem zweiten Platz ist Spionage der Beweggrund von Angreifern. Die Zahl der Angriffe, die aus ideologischen Gründen oder „zum Spaß“ durchgeführt wurden, ist dagegen fast vernachlässigbar klein. Zur Identität der Angreifer lässt sich sagen, dass es sich in über 80% der Fälle um Außentäter handelte.

Sicherheitslücken und Schadsoftware

Die Mittel der Wahl für den Zugriff auf sensible Daten sind laut dem Bericht nach wie vor Hacking-Angriffe durch die Ausnutzung von Sicherheitslücken oder der Einsatz von Schadsoftware. Auf dem dritten Platz landen Social Engineering Attacken, unter die z.B. auch Phishing fällt. Ziel dieser Attacken ist meist das Ausspähen von Kreditkartendaten oder Benutzerkonten zum Identitätsmissbrauch. Vorwiegend werden nach der Analyse von Verizon Server und Endgeräte der Benutzer (worunter auch Kassen- und Bezahlsysteme fallen) attackiert, sowie in Social Engineering Attacken die Benutzer selber ...

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